Gemeiner Schneeball
Viburnum opulus
Der Viburnum opulus, besser bekannt als Gemeiner Schneeball, ist ein heimischer Zierstrauch, der sich sowohl als Solitärpflanze als auch für eine Heckenpflanzung eignet. Durch seinen dichten und gut verzweigten Wuchs bildet er schnell eine schöne, geschlossene Struktur im Garten.
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Blüten und Beeren der Viburnum opulus
Im Frühjahr erscheinen die dekorativen, schirmförmigen Blütenstände. Die zahlreichen kleinen Blüten locken Bienen und Hummeln an und machen den Strauch zu einer wertvollen Pflanze für Insekten. Die Blütenknospen sind zunächst limettengrün und öffnen sich zu cremeweißen Blüten. Im Herbst schmücken leutend rote, nicht essbare Beeren den Strauch. Sie sorgen für einen schönen Farbakzent und dienen manchen Vögeln wie Amsel und Drossel als Nahrungsquelle. Vor allem wenn der Frost die Beeren etwas süer gemacht hat.
Blätter des Gemeinen Schneeballs
Die Blätter sind dreilappig, gezähnt und frisch hellgrün. Im Herbst verfärben sie sich in leuchtende Orange- und Rottöne, bevor der Strauch sein Laub verliert.
Wachstum der Viburnum opulus
Der Gemeine Schneeball wächst etwa 15 bis 40 cm pro Jahr. Je nach Standort erreicht er eine Endhöhe von 200 bis 400 cm.
Viburnum opulus: Standort und Boden
Die Viburnum opulus wächst sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten. Sie stellt nur geringe Ansprüche an den Boden und gedeiht in den meisten Gartenböden.
Viburnum opulus schneiden
Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht unbedingt erforderlich. Dank ihres natürlichen, kompakten Wuchses entwickelt sich die Viburnum opulus von selbst zu einem dichten Strauch oder Hecke. Ohne Schnitt kann sie jedoch bis zu 4 Meter hoch und etwa 3,5 Meter breit werden.
Soll die Pflanze oder Hecke kompakter bleiben, empfiehlt sich ein Rückschnitt direkt nach der Blüte. Dabei darf man, wenn die Viburnum opulus schon einige Jahren gepflanzt ist, jährlich einige alten Triebe etwas stärker zurückschneiden.
Da der Gemeine Schneeball zuverlässig aus altem Holz austreibt, verträgt er auch einen stärkeren Ruckschnitt. Dabei können bis zu einem Fünftel der älteren Triebe entfernt werden. Dies fördert die Bildung junger Triebe und hält den Strauch vital. Der erste Schnitt is in der Regel drei bis fünf Jahre nach der Pflanzung sinnvoll. Wenn man auf diese Weise stark zurückschneiden möchte, sollte man dies nicht öfter als alle 3 bis 5 Jahre tun.


