Pinus sylvestris
Wald-Kiefer - Gewöhnliche Kiefer - Föhre
Die Pinus sylvestris, auch Gewöhnliche Kiefer, Föhre oder Waldkiefer genannt, ist eine heimische Kiefernart. Sie kann solitär gepflanzt werden oder – obwohl sie keine Heckenpflanze ist – in einer Reihe als eine Art lockere Hecke, eventuell gemischt mit anderen heimischen Pflanzen wie der Kornelkirsche (Cornus mas) oder mit der hier weit verbreiteten, aber nicht heimischen Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii). Bedenken Sie dabei jedoch, dass die Pinus sylvestris viel Platz braucht, um zu wachsen und zu gedeihen. Lesen Sie unten mehr über die Merkmale dieser Kiefernart.
Merkmale der Pinus sylvestris
Die Pinus sylvestris (Waldkiefer) hat dünne, blaugrüne bis graugrüne Nadeln. Diese werden etwa 3 bis 6 cm lang und sind paarweise angeordnet. Die Rinde ist schuppig und graubraun gefärbt, während die jungen Triebe eine grün- bis gelbgraue Farbe aufweisen.
Sobald die Waldkiefer ein reiferes Alter erreicht hat, beginnt sie Zapfen zu bilden. Im Mai und Juni erscheinen die Blüten. Die männlichen Blüten sind eher unauffällig und gelb. Die weiblichen Blüten, aus denen sich später die Zapfen entwickeln, sind rosa-orange bis hellgelb. Die Zapfen haben eine lange Reifezeit von mehreren Jahren und erreichen im Frühjahr ihre volle Reife.
Das Wachstum der Wald-Kiefer
In jungen Jahren wächst die Waldkiefer eher pyramidenförmig, während sie im Alter eine ausladende, schirmförmige Krone entwickelt. Sie wächst etwa 15 bis 35 cm pro Jahr und erreicht eine Gesamthöhe von 10 bis 30 Metern.
Standort, Boden und Frosthärte der Wald-Kiefer
Die Wald-Kiefer gedeiht sowohl an sonnigen als auch an halbschattigen Standorten. Sie bevorzugt einen gut durchlässigen Boden und verträgt keine Staunässe („nasse Füße“). Zudem ist sie extrem frosthart und hält Temperaturen von bis zu –40 Grad Celsius problemlos stand.
Das Beschneiden der Gewöhnlichen Kiefer
Es wird empfohlen, diesen Baum ausschließlich im Winter zu schneiden. Dabei sollten nur die Äste gekürzt werden, die zu lang geworden sind.


