Hundsrose
Rosa canina - Wildrose
Die Hundsrose (Rosa canina) ist eine heimische Wildrosenart. Sie eignet sich hervorragend zur Anlage einer dichten, nahezu undurchdringlichen Dornen- oder Stachelhecke und besitzt einen hohen ökologischen Wert für Insekten und Vögel. Darüber hinaus lässt sich die Rosa canina sehr gut mit anderen heimischen oder laubabwerfenden Heckenpflanzen zu einer abwechslungsreichen Wildhecke kombinieren.
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Eigenschaften der Hundsrose
Die Hundsrose bildet hakenförmige Stacheln, die sehr spitz sind. Dadurch kann eine Hecke aus Rosa canina besonders dicht und nahezu undurchdringlich werden. Die Blätter sind grün bis dunkelgrün und besitzen einen gezähnten Blattrand. Bei intensiver Sonneneinstrahlung können junge Blätter und Stacheln vorübergehend rötlich gefärbt sein. Dies ist völlig unbedenklich – mit der Zeit nehmen sie wieder ihre natürliche Färbung an.
Im Herbst verliert die Hundsrose ihr Laub. Ihr Wuchs ist eher locker und etwas unregelmäßig, da die Zweige teilweise überhängen können. Die jährliche Wuchsgeschwindigkeit liegt bei etwa 30 bis 60 cm. Rosa canina kann eine Höhe und Breite von bis zu 300 cm erreichen.
Blüten und Früchte der Rosa canina
Von Juni bis Juli trägt die Hundsrose zart rosafarbene bis weiß-rosafarbene Blüten. Wie bei vielen Wildrosen bestehen die Blüten meist aus fünf Blütenblättern. Sie sind eine wertvolle Nahrungsquelle für zahlreiche pollen- und nektarsuchende Insekten.
Nach der Blüte entwickeln sich ab August die charakteristischen Hagebutten. Sie färben sich von Orange bis Rot und sind eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel. Die Früchte der Rosa canina sind grundsätzlich essbar und schmecken nach dem ersten Nachtfrost etwas süßer.
Bei der Verarbeitung sollten die feinen, behaarten Kerne sorgfältig entfernt werden, da sie Haut und Schleimhäute reizen können (Juckreiz). Hagebutten werden häufig zur Herstellung von Marmelade, Tee oder anderen Produkten verwendet.
Standort der Hundsrose
Die Hundsrose gedeiht sowohl an sonnigen als auch an halbschattigen Standorten. Sie bevorzugt einen gut durchlässigen Boden und ist insgesamt eine robuste und anspruchslose heimische Wildrose.
Schnitt der Rosa canina
Die Rosa canina benötigt nur wenig Schnitt. Falls ein Rückschnitt erforderlich ist, eignet sich der Zeitraum von Februar bis Mitte April, sofern kein Frost herrscht.
Bei einem stärkeren Rückschnitt sollte nicht mehr als die Hälfte der Pflanze entfernt werden. Zudem sollte ein Rückschnitt nicht tiefer als etwa 50 cm über dem Boden erfolgen.
Aufgrund der zahlreichen und spitzen Stacheln empfiehlt es sich, beim Schneiden unbedingt robuste, dicke Gartenhandschuhe zu tragen.


